Veranstaltungen 2026


Warum das Nachtfahrverbot für Mähroboter den Rasenmähern des VLE egal ist.

Einhausen. Der Vogelschutz- und -liebhaberverein Einhausen e.V. führt jährlich im Sommer eine Radtour für Mitglieder zu verschiedenen Pflegeflächen des Vereins durch. Dieses Jahr wurden unter anderem die "Rasenmäher" betrachtet, die einen Teil der Flächen im Süden der Gemeinde pflegen. Diese haben durch das neue Nachtfahrverbot für Mähroboter keine Einschränkungen, denn es sind Schafe und Rinder.

Der Vorsitzende Alexander Hedderich und weitere Teilnehmende informierten über die Pflege der einzelnen Flächen. So erfuhren alle, dass die defekte Pumpe auf der Streuobstwiese Nord dafür sorgt, dass das Bewässern der jüngeren Streuobstbäume für die Personen, die dafür dutzende Gießkannen über das lange Gelände tragen müssen, zum Fitnessstudio wird. Auf dem Grundstück wurden in den letzten Monaten Programme mit Kindergärten und der Jugendgruppe durchgeführt.

Auf dem Weg zur Streuobstwiese im Süden ging es an der im Rahmen eines Kooperationsprojekts angelegten Benjeshecke "Am Speierling" vorbei. Direkt gegenüber den Schafen auf der Streuobstwiese schauten neugierig die Rinder die vielen Besucher an. Diese Fläche am Mernzelberg wurde im Frühjahr zusammen mit dem "Netzwerk Natur" teilweise freigestellt. Die Rinder halten durch ihre Beweidung die Fläche frei. In der nächsten Pflegesaison wird das Grundstück weiter entbuscht, um eine wertvolle Teiloffenlandfläche zu schaffen.

Stefanie Seitz berichtete, dass die Vereinsfläche im Bruch, umgangssprachlich "Goldrutenacker" genannt, von einem Dienstleister gemäht und das Mähgut abgeräumt wurde. Das Abräumen des Mähguts ist wichtig, damit sich die invasive Art, die auf dem Grundstück in Massen auftritt, nicht weiter ausbreitet. Die Kosten hierfür wurden vom Landschaftspflegeverband im Rahmen einer Kleinprojekte-Förderung für die Mitgliedsgemeinde Einhausen übernommen.

Beim geselligen Ausklang auf dem SSG-Gelände gab es Informationen zu den Vereinsaktionen. Themen wie das letzte Züchtertreffen, die anstehenden Ferienspiele, der Betrieb der Weschnitzrast am 8. und 9. August sowie die beliebten "Work after Work"-Feierabend-Einsätze zeigten, wie vielfältig der Verein ist. Besonders erfreulich ist die Entwicklung der Mitgliederzahlen: Der Verein zählt aktuell 428 Mitglieder - mit allein rund 100 Neuzugängen in den Jahren 2025/2026 sowie einer stetig wachsenden Jugendgruppe. Wie gewohnt endete der Tag bei kühlen Getränken und einem Imbiss in gemütlicher Runde.

Stefanie Seitz


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