Veranstaltungen 2026


Arbeitseinsatz am vereinseigenen Feldgehölz.

Die aufwendigste Arbeit bei solchen Einsätzen ist die Entsorgung des Schnittguts.

In manchen Vereinen gehen die Mitglieder bei dem Wort "Arbeitseinsatz" gerne in Deckung. Nicht so beim Vogelschutz- und -liebhaberverein Einhausen. Kaum steht ein Termin fest, füllen sich die Teilnehmerlisten schnell. So kamen auch zum Arbeitseinsatz am vereinseigenen Feldgehölz

wieder rund 20 Helfer. Dank unterschiedlich farbiger Markierungen konnten nach einer kurzen Einweisung alle Aufgaben schnell verteilt und mit der Arbeit begonnen werden. Dieses Feldgehölz ist das erste, das in den 1960er Jahren vom Verein angelegt wurde. Einige der älteren Teilnehmer erzählten den neueren Mitgliedern gerne, wie die zahlreichen Feldgehölze der Gemarkung damals vom Verein angelegt wurden.

Auf Stock setzen, entfernen, freistellen: Neben den Arbeiten an den Bäumen und Sträuchern mussten noch weitere wertvolle Biotopstrukturen wieder verbessert werden. So wurden eine Trockenmauer und Steinhaufen, die vor einigen Jahren von der Jugendgruppe aufgesetzt wurden, freigestellt, damit die Sonne wieder darauf scheint und wärmeliebende Tiere einen Unterschlupf finden.

Ein riesiger Sandhügel, der über Jahre von einem fleißigen Dachs errichtet wurde, wurde ebenfalls von Bewuchs befreit. So können dort beispielsweise Wildbienen nisten, denn zwei Drittel der etwa 600 Wildbienenarten in Deutschland nisten im offenen Boden.

Auch ein Teich, an dem sich die Rehe der Feldgemarkung gerne erfrischen, wurde wieder zugänglich gemacht. Die aufwendigste Arbeit bei solchen Einsätzen ist die Entsorgung des Schnittguts. Viele Hände zogen es aus dem Gebüsch und schichteten es zu hohen Haufen auf.

Von dort aus wurde es mit dem VLE-Traktor zum geliehenen Häcksler gebracht, der im Dauereinsatz war. Manch einer scherzte, dass hier die höchste Erhebung von Einhausen entstehen würde. Anschließend wurde gemeinsam aufgeräumt und es gab den beim Vogelschutzverein

üblichen gemeinsamen Abschluss mit Essen und Trinken - sicher auch ein Grund für den Erfolg der Arbeitseinsätze. An der langen Tafel im Feld informierte der Vorsitzende Alexander Hedderich über den nächsten geplanten Einsatz in zwei Wochen auf der anderen Seite der Weschnitz, den man gemeinsam mit Partnern aus dem "Einhäuser Netzwerk Natur" durchführen würde.

Stefanie Seitz


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